Vor ein paar Wochen habe ich eine Folge von Adam Grants Podcast über psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz gehört. In der Diskussion ging es darum, warum und wie du eine Kultur schaffen kannst, in der sich Menschen sicher fühlen, schlechte Nachrichten zu melden. Ein Satz ist mir seitdem besonders im Gedächtnis geblieben:
„Bessere Teams melden mehr Fehler.“ – Adam Grant
Im Podcast ging es überhaupt nicht um OKRs oder Zielsetzung. Tatsächlich kam es eher einer Diskussion über Whistleblowing nahe. Trotzdem musste ich unweigerlich eine Parallele zu der Kultur ziehen, die für eigenverantwortliche Teams nötig ist.
Teams, die Bedenken äußern können, ohne dafür bestraft zu werden, übertreffen Teams, die versuchen, Helden zu sein. Das lässt sich auf zwei Arten erklären:
- Sie kommunizieren früh: Sie warten nicht, bis die Situation kritisch wird, sodass kleine Anpassungen vorgenommen werden können, bevor es teuer wird.
- Sie können mehr Risiken eingehen: Teams, die für Misserfolge hart bestraft werden, gehen nur einfache Wetten ein. Teams hingegen, die Misserfolge akzeptieren, verfolgen riskantere, aber lohnendere Ziele.
Es muss für Menschen in Ordnung sein, Fehler zuzugeben, wenn wir wollen, dass sie Großes erreichen.
Die ganze Folge kannst du dir hier anhören.
Ein Grund, warum Unternehmen ihre OKRs nicht wöchentlich verfolgen, ist, dass es ihnen zu aufwendig erscheint. Tabellen gehen verloren, alle sind mit anderen Dingen beschäftigt.
Wenn dir das bekannt vorkommt, probier doch Tability aus. Damit wird das wöchentliche Tracking deiner Ziele zum Kinderspiel.


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